Manche ISG-Gurte können Schmerzen verursachen – was tun?
Leider kann es gelegentlich vorkommen, dass ein Iliosakralgelenk-(ISG)-Gurt Schmerzen verursacht. In den meisten Fällen liegt dies an mehreren Faktoren, die jedoch mit dem richtigen Vorgehen gelindert werden können – entscheidend ist, zu wissen, wo der Schmerz sitzt und was man dagegen tun kann.
| Problem #1: Der Schmerz ist direkt am ISG lokalisiert und stammt möglicherweise direkt von den Bändern. Dies kann aus mehreren Gründen auftreten, wie zum Beispiel: |
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| Problem #2: Wenn der Schmerz an den Seiten des Beckens, direkt unter dem Gurt, auftritt, könnte eine Kompression der Clunealnerven vorliegen. Nach einer ISG-Verletzung kommt es oft zu einer übermäßigen Beckenaufrichtung im Lendenbereich, bedingt durch eine vordere Beckenkippung. Die Clunealnerven entspringen im lumbosakralen Bereich und versorgen die Haut unterhalb des Gurts. Wenn sie dort bereits komprimiert oder gereizt sind, kann der Druck des Gurts an den Beckenrändern sie zusätzlich reizen und Schmerzen verursachen.. |
| Was tun: ine Reduzierung des Winkels zwischen L5 und dem Sakrum kann den Druck auf die Clunealnerven verringern und Schmerzen lindern. Da diese Überstreckung von L5-S1 meist durch muskuläre Kompensation bei einer Nutationseinschränkung des ISG entsteht, kann das Tragen des Serola-Gurts helfen, die Muskulatur zu balancieren und die Beckenkippung zu reduzieren. Der Gurt zieht das Becken leicht nach hinten – Sie fühlen sich aufrechter, gerader. Dies entlastet den lumbosakralen Bereich und nimmt Druck von den Nerven. Wenn Sie sich aufrechter fühlen und der Schmerz nachlässt oder verschwindet, ist das ein gutes Zeichen. |
Auch wenn es selten ist, kann ein ISG-Gurt in manchen Fällen das Iliosakralgelenk oder umliegende Nerven reizen. Mit dem richtigen Vorgehen lässt sich dies jedoch in der Regel leicht beheben – und Sie können die schmerzlindernden Vorteile des Serola ISG-Gurts voll ausschöpfen.