Manche ISG-Gurte können Schmerzen verursachen – was tun?

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Datum:
Januar 15, 2025
Autor:
Dr. Serola

Leider kann es gelegentlich vorkommen, dass ein Iliosakralgelenk-(ISG)-Gurt Schmerzen verursacht. In den meisten Fällen liegt dies an mehreren Faktoren, die jedoch mit dem richtigen Vorgehen gelindert werden können – entscheidend ist, zu wissen, wo der Schmerz sitzt und was man dagegen tun kann.

Problem #1: Der Schmerz ist direkt am ISG lokalisiert und stammt möglicherweise direkt von den Bändern. Dies kann aus mehreren Gründen auftreten, wie zum Beispiel:
  • Grund #1: Bandstress kann entstehen, wenn das ISG an einem Punkt blockiert ist, während der restliche Teil sich frei bewegen kann; dadurch bewegen sich die freien Anteile übermäßig, um den Bewegungsmangel des blockierten Teils auszugleichen – das belastet die Bänder. Kompression kann die Blockierung verstärken und zusätzlichen Stress auf die Bänder ausüben.

    Was tun: Eine Ausrichtung des ISG durch chiropraktische Justierung oder durch Mobilisation in der Physiotherapie kann die Beweglichkeit verbessern und den Bandstress reduzieren. In der Regel reicht eine Justierung aus, um zu verhindern, dass der Gurt das ISG weiter reizt.

  • Grund #2: Eine Entzündung im Gelenk kann die Gelenkflächen reizen..

    Was tun: Kühlung (nicht Wärme) kann hier helfen. Doch Vorsicht: Zu viel Kälte über einen zu langen Zeitraum kann den gegenteiligen Effekt haben. Daher: maximal 20 Minuten kühlen, dann 30 Minuten Pause, und erneut 20 Minuten kühlen. Drei Wiederholungen sind optimal. Genaues Timing hilft dem Körper, effektiver zu „pumpen“.

  • Grund #3: Im bandhaften Teil des ISG befinden sich Nerven, Blutgefäße und Lymphgefäße. Eine übermäßige Kompression des Gelenks kann diese Strukturen reizen und Schmerzen verursachen – dies ist jedoch weniger wahrscheinlich beim Serola-Gurt, da er keine Schnalle besitzt, die ein zu festes Anziehen ermöglicht.

    Was tun: Vermeiden Sie Gurte mit Schnallen oder Verschlüssen, die ein Überziehen ermöglichen.

Problem #2: Wenn der Schmerz an den Seiten des Beckens, direkt unter dem Gurt, auftritt, könnte eine Kompression der Clunealnerven vorliegen. Nach einer ISG-Verletzung kommt es oft zu einer übermäßigen Beckenaufrichtung im Lendenbereich, bedingt durch eine vordere Beckenkippung. Die Clunealnerven entspringen im lumbosakralen Bereich und versorgen die Haut unterhalb des Gurts. Wenn sie dort bereits komprimiert oder gereizt sind, kann der Druck des Gurts an den Beckenrändern sie zusätzlich reizen und Schmerzen verursachen..
Was tun: ine Reduzierung des Winkels zwischen L5 und dem Sakrum kann den Druck auf die Clunealnerven verringern und Schmerzen lindern. Da diese Überstreckung von L5-S1 meist durch muskuläre Kompensation bei einer Nutationseinschränkung des ISG entsteht, kann das Tragen des Serola-Gurts helfen, die Muskulatur zu balancieren und die Beckenkippung zu reduzieren. Der Gurt zieht das Becken leicht nach hinten – Sie fühlen sich aufrechter, gerader. Dies entlastet den lumbosakralen Bereich und nimmt Druck von den Nerven. Wenn Sie sich aufrechter fühlen und der Schmerz nachlässt oder verschwindet, ist das ein gutes Zeichen.

Auch wenn es selten ist, kann ein ISG-Gurt in manchen Fällen das Iliosakralgelenk oder umliegende Nerven reizen. Mit dem richtigen Vorgehen lässt sich dies jedoch in der Regel leicht beheben – und Sie können die schmerzlindernden Vorteile des Serola ISG-Gurts voll ausschöpfen.

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